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Warnmeldung Ackerbau Nr. 12

Datum: 24.05.2018

Durchsage vom 24.05.2018 Nr. 12

Wir informieren Sie über Winterweizen, Sommergerste, Zuckerrüben und Erbsen

Winterweizen:

Aktuell blühen auch die späteren Sorten im Kraichgau wie z.B. RGT Reform, wenn sie Mitte Oktober gesät wurden. Spätsaaten nach Körnermais und Zuckerrüben werden über das kommende Wochenende in die Blüte kommen. In diesem Stadium kann bei Niederschlägen und Temperaturen über 16°C eine Ährenfusariuminfektion stattfinden, die zu hohen DON-Werten führen kann. Sollte die Weizenblüte Ihrer Schläge mit der beschriebenen Wetterlage zusammenfallen, empfehlen wir eine Behandlung unmittelbar am Infektionsgeschehen mit 1,0 Liter/ha Prosaro oder 2,5 Liter/ha Osiris. Die Schadschwelle beim Getreidehähnchen liegt bei 0,5 – 1,5 Larven pro Halm bzw. 20% geschädigter Blattfläche. Auf einigen Weizenschlägen ist diese Schadschwelle überschritten. Kontrollieren Sie alle Schläge vor einer Behandlung. Prophylaktische Behandlungen sind nicht zu tolerieren. Zum Einsatz sollten Pyrethroide mit einer Zulassung gegen Getreidehähnchen kommen. Mittelbeispiele finden Sie auf der Seite 19 im Pflanzenproduktionsheft 2018.

Sommergetreide:

Die Sommergerste schiebt das letzte Blatt bzw. beginnt mit dem Grannenspitzen. Die Abschlussbehandlung gegen die Abreifekrankheiten kann ab sofort durchgeführt werden. Für eine gute Ramularia Wirkung sollten Sie entweder ein Amistar Opti oder ein Credo als Basisfungizid einsetzten. Zumischpartner wären z.B. Adexar, Aviator Xpro, Seguris u.a. Bis auf ganz wenige Ausnahmen ist die Sommergerste kurz im Wuchs und bedarf in diesem Jahr keines späten Wachstumsreglereinsatzes. Bei den Getreidehähnchen gilt das gleiche wie beim Winterweizen.

Zuckerrüben:

Kontrollieren Sie Ihre Zuckerüben auf Blattlausbefall. Kurz vor dem Reihenschluss empfehlen wir den Einsatz eines Bordüngers.

Erbsen:

Achten Sie ab sofort auf Blattlausbefall. Bei Befall mit dem Nützling schonenden Produkt Pirimor behandeln. Gegen Disteln und Winden gibt es keine chemische Möglichkeit der Bekämpfung.

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